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J. Kofler (1)
(1) Department für Großtierchirurgie und Orthopädie, Veterinärmedizinische Universität Wien
Für die Diagnostik von Erkrankungen des Bewegungsapparats des Rindes werden 7,5– bzw. 5-MHz-Linearschallköpfe verwendet; in proximalen Gliedmaßenregionen können auch 3,5-MHz-Konvexschallköpfe nötig sein. Als wichtigste Indikationen für die Sonographie am Bewegungsapparat des Rindes gelten Gelenk-, Sehnenscheiden- und Schleimbeutelentzündungen, Abszesse, Hämatome, Muskel- und Sehnenläsionen sowie generell Umfangsvermehrungen überall am Körper, die klinisch nicht eindeutig differenziert werden können. Nach einer orientierenden Übersichtsuntersuchung der erkrankten Region, die auf der Identifizierung anatomischer Leitstrukturen basiert, startet die eigentliche Untersuchung der Region von allen Seiten in transversalen und longitudinalen Schnittebenen, am besten unter Einhaltung eines standardisierten, systematischen Vorgehens. Infolge der geringen physiologischen Menge an Synovialflüssigkeit beim Rind ist die sonographische Darstellbarkeit gesunder Synovialräume äußerst eingeschränkt. Dies stellt eine optimale Voraussetzung zur sicheren Erkennung pathologischer Ergüsse in Synovialhöhlen dar. Die Sonographie ermöglicht eine genaue anatomische Lokalisierung von erkrankten Weichteilstrukturen, eine Aussage über die Fließfähigkeit des Inhalts von erweiterten Hohlräumen sowie eine exakte Distanzmessung dieser pathologisch veränderten Strukturen zur Hautoberfläche. Dies erlaubt anschließend eine zielgerichtete Punktion sowie generell eine bessere Planung eines nachfolgenden chirurgischen Eingriffs.
Sonographie, Arthritis, Rind, Tenosynovitis, Bewegungsapparat, Bursitis
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K. Herzog1, C. Puff2, A. Starke1 Tierärztliche Praxis Großtiere 2007 35 6: 422-429 | ||
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I. Schlemmer1, S. Reese2, U. Ebert3, M. Metzner1 Tierärztliche Praxis Großtiere 2008 36 3: 179-184 | ||
| 3. | ||
L. Bause arthritis + rheuma 2008 28 3: 161-165 | ||