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Empfehlung für die Haltung von Schafen und Ziegen der Deutschen Gesellschaft für die Krankheiten der kleinen Wiederkäuer, Fachgruppe der DVG

Zeitschrift: Tierärztliche Praxis Großtiere
ISSN: 1434-1220
Ausgabe: 2012: Heft 5 2012
Seiten: 314-325

Empfehlung für die Haltung von Schafen und Ziegen der Deutschen Gesellschaft für die Krankheiten der kleinen Wiederkäuer, Fachgruppe der DVG

Teil 1

M. Ganter (1), C. Benesch (2), D. Bürstel (3), S. Ennen (4), K.-H. Kaulfuß (5), K. Mayer (6), U. Moog (7), E. Moors (8), B. Seelig (9), D. Spengler (10), H. Strobel (11), P. Tegtmeyer (1), K. Voigt (12), H. W. Wagner (4)

(1) Klinik für kleine Klauentiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover; (2) Schaf- und Ziegengesundheitsdienst/Task Force Tierseuchenbekämpfung, LUGV Referat V2, Teltow OT Ruhlsdorf; (3) Tierseuchenkasse Baden-Württemberg, Fellbach; (4) Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz der Universität Gießen; (5) Tierarztpraxis, Elbingerode; (6) Schaf- und Ziegengesundheitsdienst, Sächsische Tierseuchenkasse, Dresden; (7) Tiergesundheitsdienst Thüringen e.V., Jena; (8) Department für Nutztierwissenschaften, Georg-August-Universität, Göttingen; (9) Tierarztpraxis Dr. Seelig, Heidenrod-Laufenselden; (10) Tierseuchenkasse Baden-Württemberg, Schafherdengesundheitsdienst, Freiburg; (11) Tierarztpraxis Dr. Strobel, Stoffenried; (12) Klinik für Wiederkäuer der Ludwig-Maximilians-Universität München

Stichworte

Schaf, Ziege, Tierschutz

Zusammenfassung

Es werden Empfehlungen für die verschiedenen Haltungsformen auf der Basis der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Haltung von Schafen und Ziegen zusammengefasst. Berücksichtigung finden dabei die Wanderschäferei, die Hüte- und Koppelschafhaltung sowie die Alpung. Intensiv wird auf die Belange der Weidehaltung, der Stallhaltung, der Versorgung mit Futter und Wasser, der Geburt, der Lämmeraufzucht und der Gesundheitsvorsorge eingegangen. Dabei werden die Rahmenbedingungen sowohl für die extensive als auch für die intensive Haltung und Nutzung von Schafen und Ziegen abgesteckt. Die speziesspezifischen Kompensationsmöglichkeiten, deren Grenzen und Anzeichen der Dekompensation werden exemplarisch aufgezeigt. Durch die Einhaltung dieser Empfehlungen sollen den in unserer Obhut gehaltenen Nutztieren die „fünf Freiheiten (13)“ zuverlässig gewährt werden: 1. Freisein von Hunger und Durst, 2. Freisein von Unbehagen, 3. Freisein von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten, 4. Freisein zum Ausleben normaler Verhaltensweisen und 5. Freisein von Angst und Leiden.

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Teil 2

M. Ganter (1), C. Benesch (2), D. Bürstel (3), S. Ennen (4), K.-H. Kaulfuß (5), K. Mayer (6), U. Moog (7), E. Moors (8), B. Seelig (9), D. Spengler (10), H. Strobel (11), P. Tegtmeyer (1), K. Voigt (12), H. W. Wagner (4)

Tierärztliche Praxis Großtiere 2012 40 6: 390-396

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