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Empfehlung für die Haltung von Schafen und Ziegen der Deutschen Gesellschaft für die Krankheiten der kleinen Wiederkäuer, Fachgruppe der DVG

Zeitschrift: Tierärztliche Praxis Großtiere
ISSN: 1434-1220
Ausgabe: 2012: Heft 6 2012
Seiten: 390-396

Empfehlung für die Haltung von Schafen und Ziegen der Deutschen Gesellschaft für die Krankheiten der kleinen Wiederkäuer, Fachgruppe der DVG

Teil 2

M. Ganter (1), C. Benesch (2), D. Bürstel (3), S. Ennen (4), K.-H. Kaulfuß (5), K. Mayer (6), U. Moog (7), E. Moors (8), B. Seelig (9), D. Spengler (10), H. Strobel (11), P. Tegtmeyer (1), K. Voigt (12), H. W. Wagner (4)

(1) Klinik für kleine Klauentiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover; (2) Schaf- und Ziegengesundheitsdienst/Task Force Tierseuchenbekämpfung, LUGV Referat V2, Teltow OT Ruhlsdorf; (3) Tierseuchenkasse Baden-Württemberg, Fellbach; (4) Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz der Universität Gießen; (5) Tierarztpraxis, Elbingerode; (6) Schaf- und Ziegengesundheitsdienst, Sächsische Tierseuchenkasse, Dresden; (7) Tiergesundheitsdienst Thüringen e.V., Jena; (8) Department für Nutztierwissenschaften, Georg-August-Universität, Göttingen; (9) Tierarztpraxis Dr. Seelig, Heidenrod-Laufenselden; (10) Tierseuchenkasse Baden-Württemberg, Schafherdengesundheitsdienst, Freiburg; (11) Tierarztpraxis Dr. Strobel, Stoffenried; (12) Klinik für Wiederkäuer der Ludwig-Maximilians-Universität München

Stichworte

Schaf, Ziege, Tierschutz

Zusammenfassung

Der zweite Teil der Haltungsempfehlungen beschäftigt sich mit der Gesundheitsvorsorge sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Haltung von Schafen und Ziegen, den Transport und die Eingriffe an Schafen und Ziegen. Das vorgeschlagene Konzept der Gesundheitsvorsorge zielt auf die Entwicklung eines für jede Herde individuellen Gesundheitsplans ab, in dem neben der Abwehr von anzeige- und meldepflichtigen Krankheiten gerade auch die chronischen, sich langsam entwickelnden Erkrankungen und ein regelmäßiges Parasitenmonitoring Berücksichtigung finden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem frühen Erkennen und der Prophylaxe von Erkrankungen. In diesem Zusammenhang wird auf den Umgang mit Lahmheiten, die Schur, Tierzukauf und Quarantäne sowie die Reinigung und Desinfektion in Schaf- und Ziegenherden intensiver eingegangen. Zum Transport von Tieren und zu Eingriffen bei Tieren liegen mit der Tierschutztransportverordnung und entsprechenden europäischen Regelungen detaillierte Vorschriften zu diesen Komplexen vor. Die gesetzlichen Bestimmungen und die praktische Durchführung werden übersichtlich dargestellt.

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M. Ganter (1), C. Benesch (2), D. Bürstel (3), S. Ennen (4), K.-H. Kaulfuß (5), K. Mayer (6), U. Moog (7), E. Moors (8), B. Seelig (9), D. Spengler (10), H. Strobel (11), P. Tegtmeyer (1), K. Voigt (12), H. W. Wagner (4)

Tierärztliche Praxis Großtiere 2012 40 5: 314-325

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