Tierärztliche Praxis Großtiere Tierärztliche Praxis Großtiere tpg de-de http://www.schattauer.de/rss.html Tue, 22 Aug 17 18:33:34 +0200 http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/zeitschriften/tieraerztliche_praxis_g/tpg-rss.jpg Fragen zum Artikel: G. Knubben-Schweizer; K. Pfister: „Anthelminthikaresistenz bei Wiederkäuern:... http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27821 27821 2017-08-11 15:29:26 Anthelminthikaresistenz bei Wiederkäuern: Entwicklung, Diagnostik und Maßnahmen http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27788 Anthelminthikaresistenzen von Magen-Darm-Würmern bei kleinen Wiederkäuern, aber auch bei Rindern und Pferden sind inzwischen weit verbreitet. Verantwortlich für die zunehmenden Anthelminthikaresistenzen ist unter anderem ein breiter Einsatz aller auf dem Markt verfügbaren Wirkstoffe. Ein breiter Einsatz führt zu einer Selektion natürlich vorkommender Resistenzgene innerhalb Parasitenpopulationen. Die aktuell praxistauglichste Methode zur Beurteilung der Wirksamkeit eines Anthelminthikums ist der Eizahlreduktionstest. Zur Verlangsamung der Resistenzentwicklung müssen die verfügbaren Wirkstoffe reduziert und selektiv eingesetzt werden. Ein Teil der Herde bleibt bei der selektiven Entwurmung unbehandelt. Es gilt also, die Tiere zu erkennen, die eine Behandlung aus gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Gründen benötigen. Die Befunde können an Einzeltieren oder an ausgewählten Tiergruppen erhoben werden. Um zu entscheiden, welche Gruppen von Tieren einer Herde behandelt werden müssen (Targeted Treatment), eignen sich beispielsweise die Untersuchung von Sammelkotproben (Rind und kleine Wiederkäuer), die Messung der Pepsinogenkonzentration im Serum (Rind) oder die Bestimmung von Antikörpern gegen Ostertagia-ostertagi-Antigene in der Tankmilch (Rind). Für die Einzeltierbehandlung (Targeted Selective Treatment) können Kriterien wie Eiausscheidung (Rind und kleine Wiederkäuer), Farbe der Konjunktiven als Hinweis für den Befall mit Haemonchus contortus (FAMACHA®, kleine Wiederkäuer), Nährzustand adulter Tiere (kleine Wiederkäuer), Gewichtszunahme bei Jungtieren (Rind und kleine Wiederkäuer) und Kotkonsistenz (kleine Wiederkäuer) herangezogen werden. Diese Entscheidungskriterien lassen sich auch kombinieren, was die Aussagekraft steigert. Des Weiteren sollte zu Beginn der Weidesaison regelmäßig eine Wirksamkeitsprüfung der eingesetzten Wirkstoffe erfolgen und während der Weidesaison durch Weidemanagement versucht werden, den Parasitendruck gering zu halten. Ziel des selektiven, nachhaltigen Anthelminthikaeinsatzes ist die reduzierte Anwendung von Wirkstoffen bei erhaltener Produktivität und Gesundheit der Tiere und somit eine längere Wirksamkeit der verfügbaren Präparate.... G. Knubben-Schweizer (1), K. Pfister (2, 3) 27788 2017-08-02 10:12:25 Emissionen aus der Milchrinderhaltung und ihre Beeinflussung durch das Herdenmanagement http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27757 Ziel dieser Arbeit ist, das spezifische Potenzial zur Minderung gasförmiger Emissionen in der Milchkuhhaltung durch ein sachdienliches Herdenmanagement und damit auch der vielfältigen (Wirkungs-)Tätigkeit der in den Betrieben praktizierenden Tierärzte aufzuzeigen. Ihnen kommt zukünftig im tierbezogenen Umwelt- und Klimaschutz sicherlich eine beratende Funktion zu. Mit Methoden, die an die der nationalen landwirtschaftlichen Emisionsberichterstattung angelehnt sind, werden die Einflüsse von verbesserter Tiergesundheit, längerer Nutzungsdauer sowie von Weidegang einer gesamten Milchkuhherde (Milchkühe, Kälber, Färsen und Bullen) einschließlich derjenigen Emissionen untersucht, die entlang der gesamten Produktionskette (Bereitstellung von Primärenergie, Pflanzenproduktion und -verarbeitung) entstehen. Ammoniakemissionen stehen dabei im Vordergrund. Die hierbei erzielbaren Minderungen sind nicht groß, aber merklich. Sie sind nicht mit zusätzlichen Kosten belastet. Verbesserung des Tierwohls und der Umweltverträglichkeit gehen in die gleiche Richtung. Die Minderung der Emissionen von Treibhausgasen und luftverschmutzenden (eutrophierenden und versauernden) Gasen und Partikeln ist erklärtes politisches Ziel. Wenn Deutschland hier seine selbst gesetzten Obergrenzen erreichen will, ist auch die Landwirtschaft gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Planen wird dem Handeln vorausgehen müssen, wenn man das Gesetz des Handelns nicht anderen überlassen will.... U. Dämmgen (1), W. Brade (2), H.D. Haenel (1), C. Rösemann (1), J. Dämmgen (3), U. Meyer (4) 27757 2017-07-26 16:28:08 Aryepiglottic fold augmentation as treatment for late-onset dysphagia following surgical treatment... http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27756 Objective: Coughing and dysphagia have been described following prosthetic laryngoplasty (LP) with or without ventriculectomy/ventriculocordectomy (VE/VCE) for the treatment of recurrent laryngeal neuropathy. All previous case descriptions include patients with acute onset of clinical signs after surgery that persisted. The authors observed a late-onset of dysphagia and coughing months to years after LP ± VE/VCE. The condition was always associated with an abnormality of the aryepiglottic fold (AEF). Treatment options for those patients are limited. We suggest augmentation of the AEF as treatment for affected horses. The goal of the study was two-fold: Firstly, to describe a new condition of late-onset dysphagia in horses following LP ± VE/VCE associated with an abnormal appearance of the AEF, and secondly, to offer a minimally invasive and successful treatment for those patients. Material and methods: Six horses were presented because of dysphagia and coughing with an onset of months to years after LP ± VE/VCE. Endoscopically, the AEF always appeared thinner and more flaccid to a varying degree. The food path was traceable along the AEF into the trachea using dyed molasses. An initial injection of hyaluronic acid (HA) into the AEF led to immediate improvement of the dysphagia. The procedure was performed in the standing sedated horse. The needle was placed through the cricothyroid ligament and the injection performed under endoscopic guidance. Results: All horses tolerated the injection well. Injection of HA was successful only in the short term in all cases and repeated injections were needed for permanent resolution using either cross-linked HA, polyacrylamide hydrogel or platelet rich plasma. Conclusion and clinical relevance: Horses may develop dysphagia and coughing months to years after LP ± VE/VCE as a late-onset complication. The condition seems to be associated with an abnormal appearance and function of the AEF. Successful treatment is possible by augmenting the AEF. However, careful patient selection is mandatory.... A. Vidovic (1), U. Delling (2) 27756 2017-07-26 16:16:29 Fragen zu "Lokalanästhesien beim Wiederkäuer" http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27665 27665 2017-06-20 14:16:34 Ahead of print: A rare case of monozygotic iniodymic diprosopiasis in a German Holstein calf http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27589 Craniofacial duplication abnormity is a rare phenomenon in buiatric practice. This report attends to a male German Holstein calf which could be classified as a diprosopic iniodymus. A fetus exhibiting a doubled face was delivered after fetotomy. To our knowledge, this is the first description of diprosopiasis with two cranial cavities as well as two separate encephala in a calf showing the potential extent of duplication. Throughout this work also the question is answered of whether this malformation in a bovine species arose from one embryo or rather, there is a dizygotic background by genotyping of tissue samples from both parts of the diprosopus. Regarding etiology, not only hereditary dispositions including among others a failed function of the signaling molecule Sonic hedgehog mediating regulation of craniofacial morphogenesis, but also incompletely separated monozygotic twins are discussed. J. Weber (1), H. Behn (2), M. Freick (1) 27589 2017-06-06 10:18:40 Neue Arzneimittel für Pferde und landwirtschaftliche Nutztiere 2016 http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27546 Im Jahr 2016 kam für Pferde und landwirtschaftliche Nutztiere nur ein neuer Wirkstoff auf den deutschen Tierarzneimittelmarkt. Der Immunmodulator Pegbovigrastim steht jetzt als Injektionslösung für Rinder zur Verfügung (Imrestor®). Vier Wirkstoffe erhielten eine Tierartenerweiterung. So wurde das Ektoparasitikum Amitraz (Apitraz®) aus der Gruppe der Triazapentadiene auch für Honigbienen, das Expektorans Bromhexin (Exflow® Vet) auch für Hühner, Puten und Enten und das Makrolidantibiotikum Gamithromycin (Zactran®) auch für Schweine zugelassen. Des Weiteren erhielt der Dopamin-D2-Rezeptoragonist Cabergolin (Velactis®) eine Zulassung für Milchrinder, für die allerdings wenige Monate nach Markteinführung wegen schwerwiegender Nebenwirkungen das Ruhen der Zulassung angeordnet wurde. Außerdem kamen ein Präparat mit einer neuen Wirkstoffkombination und ein Wirkstoff in Monozubereitung für Pferde und landwirtschaftliche Nutztiere auf den Markt. I. U. Emmerich 27546 2017-05-17 13:09:20 Lokalanästhesien beim Wiederkäuer http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27541 Lokalanästhetika ermöglichen es, chirurgische Eingriffe am Wiederkäuerpatienten in der Praxis schmerzfrei, effizient und kostengünstig vorzunehmen. Eine Kombination aus Sedation, Fixation und Lokalanästhesie kann bei vielen Indikationen (z. B. Kastration, Klauenamputation) die Allgemeinanästhesie ersetzen. Für eine Vielzahl von Eingriffen stehen einfache Techniken (z. B. lokale Infiltration, Anästhesie des Ramus cornualis), aber auch komplexere Techniken (z. B. Lokalanästhesie am Auge, an den Gliedmaßen oder für Nabeloperationen) zur Verfügung. Die Arbeit gibt eine bebilderte Übersicht zu Lokalanästhesietechniken vor allem beim Rind, aber auch beim kleinen Wiederkäuer, die als Anleitung für die Anwendung in der Praxis dienen kann. Viele dieser Techniken lassen sich prinzipiell auch auf andere Wiederkäuer oder Paarhufer übertragen. K. Nuss (1), A. Schwarz (2), S. Ringer (2) 27541 2017-05-16 13:27:53 Untersuchungen zur Zinkkonzentration in unterschiedlichen Probenmedien von Milchkühen und... http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27509 Gegenstand und Ziel: Zink spielt bei vielen Körperfunktionen eine Schlüsselrolle und ist für die Gesundheit und Fruchtbarkeit von enormer Bedeutung. Die Beurteilung der Zinkversorgung kann durch Analyse von Blut-, Harn- oder Haarproben erfolgen. Ziel der Studie war, Referenzwerte für die unterschiedlichen Probenmedien und Laktationszeitpunkte für die Herdenuntersuchung deutscher Milchviehherden zu bestimmen. Material und Methoden: Daten von 1515 Herden, die im Rahmen der Bestandsbetreuung der Klauentierklinik der Freien Universität Berlin zwischen 1995 und 2012 beprobt wurden, gingen in die Analyse ein. Die Zinkkonzentration wurden in Serum, Plasma, Vollblut, Haar und Harn der Poolproben von 7–10 Tieren pro Gruppe bestimmt. In Herden mit mehr als 200 Tieren wurden Kühe aus fünf Gruppen beprobt (8–3 Wochen ante partum [a. p.], 3–0 Wochen a. p., 0–1 Wochen post partum [p. p.], 3–5 Wochen p. p. und 15–18 Wochen p. p.). In Herden mit weniger als 200 Tieren beschränkte sich die Beprobung auf vier Gruppen (8–3 Wochen a. p., 3–0 Wochen a. p., 0–5 Wochen p. p. und 6–20 Wochen p. p.). Ergebnisse: Die Korrelationen zwischen den Zinkkonzentrationen in den Probenmedien variierten zwischen r = 0,001 (Vollblut und Harn) und r = 0,75 (Serum und Plasma). Die Zinkkonzentrationen in Serum und Plasma änderten sich schnell und folgten einer Laktationsdynamik mit den niedrigsten Werten um die Kalbung. In Vollblut und Haar änderten sich die Zinkkonzentrationen langsam und folgten der Laktationsdynamik zeitverzögert mit niedrigsten Werten einige Wochen nach der Kalbung. Referenzwerte für Poolproben für die unterschiedlichen Probenmedien und Laktationsstadien werden vorgeschlagen. Schlussfolgerungen und klinische Relevanz: Für die Diagnostik in unterschiedlichen Probenmedien und zu verschiedenen Laktationszeitpunkten müssen verschiedene Referenzwerte angewendet werden. Um mittels wiederholter Untersuchungen Veränderungen der Zinkversorgung beurteilen zu können, sollten dasselbe Probenmedium und derselbe Laktationszeitpunkt herangezogen werden.... L. Pieper (1, 2), F. Schmidt (2), A.-E. Müller (3), R. Staufenbiel (2) 27509 2017-05-08 13:38:22 Vaccination of broilers against Newcastle disease in the presence of maternally derived antibodies http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27508 Objective: The aim of this study was to evaluate the efficacy of a live attenuated vaccine against Newcastle disease in broilers with different levels of maternally derived antibodies (MDA). While vaccination remains the single most important means for controlling Newcastle disease, presence of MDA may interfere with the vaccination of young birds and decrease the efficacy of the vaccine. Materials and methods: Day-old chicks with variable levels of MDA (negative, low and high) were vaccinated with a live attenuated vaccine against Newcastle disease. Three most commonly used inoculation routes were compared; oculonasal, spray and oral (drinking water). Onset and duration of immunity were measured by serology and challenge with virulent virus. Results: Immune response in vaccinated MDA-positive birds was delayed in comparison with SPF controls. Protection was well established already at 14 days post vaccination in SPF birds while in MDA-positive birds it was 1–2 weeks delayed and was lower throughout the study. Non-vaccinated MDA-positive birds lost passive protection completely at 3–4 weeks of age and were significantly more susceptible to challenge than vaccinated hatch mates at all test points. The protection rate increased in vaccinated birds towards the end of the experiment and reached 70–100 % at the last test points (35–42 days of age). Correlation of haemagglutination inhibition (HI) titre vs. protection rate revealed the importance of cellular and local immunity as most of the vaccinated birds with low HI titre were protected, contrary to their unvaccinated hatch mates with the same HI titre. Oculonasal route seems to provide slightly better protection than the other two routes. Conclusions and clinical relevance: Although immune protection in vaccinated MDA-positive birds may be decreased or delayed, vaccination still provides high protection against ND challenge in comparison with the unvaccinated hatch mates. The degree of interference seems to be proportional to the level of MDA. Vaccination schedules therefore need to be designed according to the immune status of the flock.... A. Vrdoljak (1), M. Halas (2), T. Süli (2) 27508 2017-05-08 13:37:08 Labmagenverlagerung beim Rind – kurzer Überblick zu neueren Erkenntnissen http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27490 Eine Vielzahl an In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen versuchte, das Thema Labmagenverlagerung beim Rind in vielerlei Hinsicht zu beleuchten und zu hinterfragen. Eine vollständige Aufklärung der Pathogenese wurde bislang allerdings nicht erreicht. Es gelang jedoch die Entwicklung eines Gentests, durch den sich beim Einzeltier eine genetische Prädisposition für die Labmagenverlagerung nachweisen lässt. Eine züchterische Beeinflussung der Krankheitsinzidenz, zumindest bei Tieren der Rasse Deutsche Holsteins, scheint dadurch möglich, wenngleich die Kosten für den Gentest derzeit noch erheblich sind. Wie Studien zeigten bietet die Untersuchung bestimmter labordiagnostischer Parameter in Kombination mit klinischen Befunden die Möglichkeit, die (postoperative) Prognose für das betroffene Einzeltier objektiver einzuschätzen. M. Sickinger (1) 27490 2017-05-03 13:34:53 Fragen zum Artikel: A. Hund, T. Wittek: „Labmagengeschwüre beim Rind“ http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27450 27450 2017-04-19 13:32:59 Kongenitale Struma beim neonatalen Fohlen http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27382 Beschrieben werden zwei Fälle einer angeborenen Struma beim Fohlen sowie deren sonographische Darstellung. Ein Fohlen wies neben einer vergrößerten Schilddrüse skelettale Missbildungen in Form einer Brachygnathia superior und einer Beugefehlstellung der Vordergliedmaßen sowie Anzeichen einer Dysmaturität auf. Aufgrund der schlechten Prognose wurde das Tier euthanasiert. Das zweite Fohlen war prämatur und zeigte eine respiratorische Symptomatik. Unter symptomatischer Therapie bildete sich die Struma innerhalb einiger Wochen zurück. J. Nieth (1), K. Köhler (2), A. Wehrend (1) 27382 2017-04-03 13:14:17 Frakturen von Gliedmaßenknochen bei 32 kleinen Wiederkäuern – Methoden und Ergebnisse der Behandlung http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27381 Gegenstand: Retrospektive Auswertung der Daten 32 kleiner Wiederkäuer, die zwischen 2001 und 2014 wegen Gliedmaßenfrakturen behandelt wurden. Material und Methode: Die Daten wurden bezüglich Spezies, Rasse und Alter der Tiere, Alter, Lokalisation und Typ der Fraktur sowie Art (konservativ: mittels PVC-Halbrohren oder Cast; chirurgisch: diverse Osteosynthesetechniken oder Amputation der Gliedmaße) und Erfolgsquote der Behandlung analysiert. Ergebnisse: Die 16 Ziegen und 16 Schafe (18 männlich, 14 weiblich) hatten ein mittleres Alter von 1,5 Jahren und ein mittleres Körpergewicht von 37,8 kg. Die Fraktur war bei 23 Tieren (71,8 %) 1–6 Tage alt, bei fünf Tieren (15,6 %) 12–60 Tage und in vier Fällen (12,5 %) fehlte eine Angabe. Von den 35 Frakturen (Mehrfachfrakturen bei drei Tieren) befanden sich 20 (57,1 %) an der Hinter- und 15 (42,9 %) an der Vorderextremität. Am häufigsten war das Os femoris (28,6 %) frakturiert, gefolgt von Radius und Ulna (22,8 %), Metatarsal- (20,0 %) und Metakarpalknochen (14,3 %). Bei 17 Tieren (63,0 %) erfolgte eine konservative und bei 10 Tieren sowie einem zunächst erfolglos konservativ behandelten Schaf (n = 11, 40,7 %) eine chirurgische Therapie. Fünf Patienten wurden aufgrund weiterer Erkrankungen und schlechter Prognose nicht behandelt. Eine Abheilung ließ sich bei 94,1 % der konservativ behandelten und 81,9 % der chirurgisch therapierten Frakturen erzielen. Bei sechs Tieren (22,2 %) traten bei bzw. nach der Behandlung Komplikationen auf. In vier Fällen kam es zur Abheilung, zwei Tiere wurden letztlich euthanasiert. Einflüsse von Alter bzw. Körpergewicht der Tiere und Alter der Fraktur auf den Therapieerfolg waren nicht nachweisbar. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die Erfolgsquote von 92,6 % (n = 25) bei konservativer und chirurgischer Versorgung führt zur klaren Empfehlung, vor allem konservative Frakturbehandlungen bei Schafen und Ziegen auch in der Praxis vorzunehmen. Hierfür eignen sich insbesondere Frakturen von Röhrbeinen und Phalangen, die sich oft bereits durch sorgfältige und behutsame Palpation gut diagnostizieren lassen. Dagegen stellt bei Frakturen proximaler Knochen die chirurgische Behandlung die erste Wahl dar.... J. Kofler (1), D. Hochschwarzer (1), K. Schieder (2), A. Osová (3, 1), B. Vidoni (4) 27381 2017-04-03 13:13:09 Labmagengeschwüre beim Rind http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27370 Labmagengeschwüre beim Rind sind in mehrerlei Hinsicht problematisch. Sie verursachen durch Schmerzen Leistungseinbußen und können gravierende Folgen bis hin zum Tod des Tieres haben. Meist lassen sie sich nur schwer diagnostizieren, weshalb die Angaben zur Prävalenz stark schwanken. Zudem gibt es nur limitierte Behandlungsmöglichkeiten. Die Ulzera werden in vier Typen eingeteilt: Labmagengeschwüre von Typ 1 sind oberflächliche, nicht perforierende Läsionen, bei Typ-2-Läsionen kommt es durch die Arrosion eines größeren Blutgefäßes in der Labmagenwand zu starkem Blutverlust und bei Typ 3 sowie 4 handelt es sich um perforierende Ulzera mit lokaler bzw. diffuser Peritonitis. Labmagengeschwüre haben eine multifaktorielle Genese. Sie entstehen unter anderem durch falsche Fütterung und damit einhergehende Verdauungsstörungen, als Nebenwirkung von Medikamenten wie nichtsteroidale Antiphlogistika und als Folge anderer Erkrankungen. Prinzipiell liegt pathophysiologisch eine stressbedingte Störung der protektiven Mechanismen im Labmagen vor. Die klinischen Symptome sind mannigfaltig und meist unspezifisch. Die Untersuchung auf okkultes Blut im Kot, Blutbild und blutchemische Parameter, eine Ultraschalluntersuchung oder Abdominozentese können Hinweise auf die Diagnose liefern. Die therapeutischen Optionen umfassen eine symptomatische, chirurgische und medikamentöse Behandlung. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören eine adäquate Fütterung und Haltung der Tiere sowie die möglichst frühzeitige Diagnose und Behandlung von Erkrankungen, die die Bildung von Labmagengeschwüren zur Folge haben könnten. Belastungssituationen wie Transport und Gruppenwechsel sollten vermieden werden.... A. Hund (1), T. Wittek (1) 27370 2017-03-29 10:20:04 Vorkommen von Genotypen des porzinen Circovirus Typ 2 (PCV2) in Schweinebeständen mit... http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27340 Ziel: Seit den Jahren 2004/2005 zeigt sich beim porzinen Circovirus (PCV2) weltweit eine Veränderung der Nachweisrate vom Genotyp PCV2a zu PCV2b. Da alle kommerziell verfügbaren Impfstoffe auf dem Genotyp PCV2a basieren, hatte die Studie das Ziel, das Vorkommen von PCV2a und PCV2b in Beständen mit unterschiedlichen Impfstrategien gegen PCV2 zu evaluieren. Methoden: In die Studie gingen 405 Ferkel aus neun Beständen (jeweils drei Bestände mit Mutterschutzimpfung [SI], Ferkelimpfung [FI] bzw. ohne Impfung gegen PCV2 [NI]) ein. Der PCV2-Status der Tiere wurde vom 3. Lebenstag bis zur Schlachtung verfolgt. Das Serum wurde mittels PCR quantitativ auf PCV2-DNA untersucht, positive Proben anschließend in einer genotypdifferenzierenden Duplex-PCR analysiert und die PCV2-Isolate nach Sequenzierung des Gesamtgenoms phylogenetisch zugeordnet. Die Daten von 383 Tieren konnten ausgewertet werden. Ergebnisse: Der Nachweis von PCV2 gelang in acht Beständen (1x PCV2a; 6x PCV2b; 1x PCV2a und PCV2b). PCV2b ließ sich in FI-, SI-, und NI-Beständen, PCV2a nur in SI- und NI-Beständen nachweisen. 55,4% aller Ferkel erwiesen sich mindestens einmal im Untersuchungszeitraum PCV2-positiv (FI: 7,8%, SI: 65,4%, NI: 93,7%). Davon waren 4,7% PCV2a-, 92,2% PCV2b- und 2,4% für PCV2a sowie PCV2b positiv. Der mittlere PCV2-DNA-Gehalt lag bei PCV2b-positiven Tieren signifikant höher als bei PCV2a-positiven Tieren. Die Isolate konnten als PCV2b-1A (5/9 Beständen), PCV2b-1B (1/9 Beständen) und PCV2a-2D (2/9 Beständen) identifiziert werden. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die seit 2004/2005 beobachtete höhere Nachweisrate von PCV2b im Vergleich zu PCV2a wurde bestätigt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Einsatz auf PCV2a basierender Vakzinen bei Ferkeln zu einer weiteren Verschiebung der Nachweisrate zugunsten von PCV2b führt. Um die klinische Relevanz dieser Beobachtung abschätzen zu können, sollten umfangreichere vergleichende Untersuchungen erfolgen, die die Effektivität von PCV2a-Impfstoffen in PCV2a- und PCV2b-positiven Beständen berücksichtigen.... M. Eddicks (1), F. Szikora (1), N. Walhöfer (1), C. Sauter Louis (2), S. Reese (3), E. Banholzer (4), G. Reiner (5), G. Sutter (6), M. Ritzmann (1), R. Fux (6) 27340 2017-03-22 10:36:52 Erfahrungen von Tierhaltern in niedersächsischen Milchkuhbetrieben mit der Impfung gegen Q-Fieber http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27324 Gegenstand und Ziel: Als meldepflichtige und zoonotisch bedeutsame Erkrankung rückt das Q-Fieber vermehrt in den Fokus der Tierseuchenbekämpfung. Aktuelle Studien belegen, dass die Erkrankung in Deutschland stärker verbreitet ist, als die Meldezahlen vermuten lassen. Deshalb gewährt die Niedersächsische Tierseuchenkasse seit 2013 zur Unterstützung betroffener Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen eine Härtebeihilfe zu den Impfstoffkosten der Q-Fieber-Grundimmunisierung. Material und Methoden: Um die Wirksamkeit der Maßnahme zu überprüfen, erfolgte eine Befragung der Tierhalter, die diese Beihilfe innerhalb der letzten 2 Jahre in Anspruch genommen hatten und in deren Beständen vor der Impfung sowohl klinische Anzeichen für Q-Fieber aufgetreten waren als auch der Erreger Coxiella burnetii nachgewiesen worden war. Die Tierhalter wurden anhand eines zuvor erstellten Fragebogens telefonisch befragt. Dabei wurde auf die beobachteten Effekte der Impfung und die generelle Einschätzung der Vakzination eingegangen. Ergebnisse: Die auf das Q-Fieber hindeutenden klinischen Erscheinungen variierten mitunter stark und reichten von Aborten und Fruchtbarkeitsstörungen über gehäuft auftretende Entzündungen (Pneumonie, Mastitis, Metritis) bis hin zu unspezifischen Symptomen wie erhöhter Krankheitsanfälligkeit, Schwäche und Fieberschüben. Der weitaus überwiegende Teil der befragten Tierhalter (84 %) beobachtete nach der Impfung eine deutliche Besserung der Gesundheit im Bestand und mehr als zwei Drittel der Befragten wollen die Impfung auch ohne finanzielle Unterstützung der Niedersächsischen Tierseuchenkasse weiterführen. Abgesehen von allgemeinen Impfreaktionen, wie vorübergehend leicht erhöhte Körpertemperatur, physische Schwäche oder Schwankungen in der Milchleistung, traten Nebenwirkungen selten auf. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die klinischen Anzeichen für Q-Fieber in den Beständen waren divers und oft unspezifisch. Die Problematik in den Betrieben wurde nach Einschätzung der Tierhalter durch die Q-Fieber-Impfung in den meisten Fällen deutlich reduziert. Die Impfung scheint ein wirkungsvolles Instrument bei der Bekämpfung dieser Zoonose zu sein.... S. Lehner, K. Lohan, H.-J. Dieckhoff, U. Gerdes 27324 2017-03-14 10:23:02 Morphologische Untersuchungen tiefreichender Klauenerkrankungen beim Rind http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27244 Ziel: Im Rahmen einer größeren Studie über morphologische Veränderungen bei tiefreichenden Klauenerkrankungen wurden Klauen mit Sohlenspitzengeschwür, Sohlenwandgeschwür sowie Klauen mit Veränderungen durch Fehlbelastung und fehlerhafte Klauenpflege untersucht. Material und Methoden: Insgesamt wurden von 55 Rindern Hinterfüße mit erkennbaren Hinweisen auf komplizierte Klauenerkrankungen von außen, am Sagittalschnitt, an Mazerationspräparaten von Zehenknochen und teilweise anhand histologischer Schnitte beurteilt. Von 112 Zehen mit 120 tiefreichenden Klauenerkrankungen wiesen 43 Klauen ein Sohlenspitzengeschwür und 18 Klauen ein Sohlenwandgeschwür auf. Ergebnisse: Bei Sohlenspitzengeschwüren wurden an hochgradig veränderten Klauen Klauenbeinspitzennekrosen festgestellt, beim Sohlenwandgeschwür fanden sich oft Osteolysen im abaxialen Bereich des Margo solearis sowie Klauengelenkentzündungen. Klauen mit fehlerhaft ausgeführter Klauenpflege wiesen teilweise hochgradige Veränderungen am Klauenbein auf. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Sohlengeschwüre können im Inneren des Hornschuhs aufgrund der engen Lage vieler Strukturen relativ schnell gravierende, irreversible und tierschutzrelevante Veränderungen nach sich ziehen, weshalb großer Wert auf Prophylaxemaßnahmen, vor allem die funktionelle Klauenpflege, gelegt werden sollte.... S. Gehringer (1), M. Müller (1), J. Maierl (2) 27244 2017-02-23 09:42:27 Ocular involvement of multicentric malignant B-cell lymphoma in a ewe http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27189 An 8.5-year-old, 98 kg female mountain sheep presented with bilateral exophthalmos with reduced retropulsion of the globes, impairing physiologic eyelid closure, sanguineous ocular discharge, as well as swelling of the eyelids and periocular skin. Bilateral vitreal hemorrhage hindering examination of the fundus was further noticed. Systemic signs included reduced general demeanour, presence of a firm mass in the left half of the mammary gland, multiple masses in the area of the vulva and a mass between the shoulder blades. Complete diagnostic work-up, i.  e. complete blood count, blood chemistry and coagulation status, fine needle aspiration of periocular swellings and incisional biopsy of the vulvar masses revealed a diagnosis of malignant B-cell lymphoma. Due to the deterioration in general demeanour and rapid progression of exophthalmos, resulting in bilateral corneal ulceration, despite symptomatic medical treatment, the ewe was humanely euthanized. Gross necropsy and histopathology of select tissue samples confirmed the diagnosis of multicentric malignant B-cell lymphoma. To the authors’ knowledge, this is the first report of multicentric malignant B-cell lymphoma involving the ocular adnexa in sheep.... J. O. Rushton (1), D. Thaller (2), R. Krametter-Froetscher (3) 27189 2017-02-16 08:59:01 Primäres malignes Melanom im Gehirn eines 7 Monate alten Schafs (Ovis aries f. domestica) http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27182 Vorgestellt wird ein bislang nicht beschriebener Fall eines malignen Melanoms im Gehirn eines Schafs. Ein wegen Ataxie euthanasiertes, erst 7 Monate altes, weibliches Schaf wurde pathologisch-anatomisch und histopathologisch untersucht. Sowohl das Gehirn als auch das Schädeldach waren von einem malignen Melanom infiltriert. Metastasen fanden sich in Leber und Nieren. Auch histomorphologisch zeigte das Melanom die Charakteristika einer malignen Neoplasie. Die kongenitale Ansammlung von Melanozyten in der Hirnhaut des Schafs (kongenitale Melanose) ist eine regelmäßig beobachtete Pigmentanomalie, die sich im vorliegenden Fall als Ausgangspunkt des Melanoms anbietet. Das geringe Alter des vorgestellten Tieres legt diesen Zusammenhang nahe. In Fällen von diagnostisch unklaren Erkrankungen sollte auch bei landwirtschaftlichen Nutztieren einschließlich des Schafs ein neoplastisches Geschehen differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden. W. Breuer (1), A. Hafner-Marx (1) 27182 2017-02-15 09:04:39 Trichophytie als Bestandsproblem in der Wahrnehmung praktizierender Tierärzte http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27181 Gegenstand und Ziel: Trichophytie wird in der Literatur als häufig vorkommende Erkrankung des Rindes beschrieben, tatsächlich erhobene Daten gibt es jedoch kaum. In Fallberichten wird die Erkrankung dagegen häufiger dargestellt. Wahrnehmung ist allerdings Voraussetzung für eine strategische Bekämpfung, die neben der Vakzination betriebliche Maßnahmen wie Reinigung und Desinfektion verlangt. Material und Methoden: Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung wurden mit einem Fragebogen von 378 praktizierenden Tierärzten Einschätzungen zur Problematik der Trichophytie erhoben. Ergebnisse: Die überwiegende Mehrheit der Befragten war der Auffassung, dass Trichophytie als Bestandsproblem und Zoonose nicht ausreichend wahrgenommen wird, und gab an, die Erkrankung regelmäßig in Betrieben vorzufinden. Ebenso erklärte eine Mehrheit der Befragten, Trichophytie regelmäßig zu behandeln. Demgegenüber wurde die Wahrnehmung der Erkrankung in betroffenen Betrieben als unzureichend angesehen. Die Möglichkeit der Vakzination wurde durchgängig positiv bewertet. Schlussfolgerungen: Praktizierende Tierärzte nehmen Trichophytie als relevantes Problem der Tiergesundheit wahr. Hier besteht nach dem Urteil der Tierärzte ein Unterschied zu den betroffenen Betrieben selbst. Die Studie erlaubt die Schlussfolgerung, dass durch Aufklärungsmaßnahmen und gezielte Angebote Trichophytie in größerem Rahmen bekämpft werden könnte.... J. L. Kleen (1), T. Andres (2), U. Exner (2), R. Strie (2) 27181 2017-02-15 09:02:59 Tagung der DVG-Fachgruppe Veterinärmedizinische Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin &... http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27170 27170 2017-02-09 13:55:13 Fragen zum Artikel: A. Kretschmar et al.: „Lähmungen vom peripheren Typ im Gliedmaßenbereich des... http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27169 27169 2017-02-09 13:50:07 Meningoencephalitis caused by pathogenic Sarcocystis species in a naturally infected sheep in Turkey http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27068 A 3-year-old sheep was examined after an acute onset of hind limb paralysis and ataxia. At necropsy, central nervous system, pulmonary and intestinal hyperaemia and ecchymoses in the aortic arch were observed. Main microscopic lesions were confined to the heart, cerebrum and cerebellum. There were a multifocal mild myocarditis and nonsuppurative meningoencephalitis together with protozoal cysts in the heart and the brain. Protozoal cystic structures were observed within many of the myocardial fibers as well as in the cerebrum and cerebellum. Using light microscopy it could not be morphologically determined whether these organisms were Toxoplasma (T.) gondii or Neospora (N.) caninum. Additional diagnostic methods like immunohistochemistry and polymerase chain reaction provided differentiation of Sarcocystis from T. gondii and N. caninum. Transmission electron microscopy demonstrated characteristic features of Sarcocystis sp. as previously described. This is the first confirmed diagnosis of Sarcocystis sp. in the central nervous system of a sheep from Turkey.... A. Alasonyalilar-Demirer (1), M. M. Kahraman (1), A. Akkoç (1), S. P. Erturkuner (2), E. E. Guzel (2), O. Kul (3), V. Ipek (1) 27068 2017-01-24 08:35:39 Lähmungen vom peripheren Typ im Gliedmaßenbereich des Rindes http://tpg.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27067 Die zweiteilige Arbeit bietet eine Übersicht über Lähmungen vom peripheren Typ im Gliedmaßenbereich des Rindes, die bei dieser Tierart den Hauptteil aller neurologischen Erkrankungen ausmachen und meist infolge eines Traumas peripherer Nerven auftreten. Erläutert werden deren Vorkommen, Ätiologie, Diagnostik, Prognose und Therapie. Im vorliegenden zweiten Teil dieser Übersichtsarbeit wird zunächst auf die für die Diagnostik relevanten anatomischen Grundlagen, die Lokalisation einer Schädigung neuronaler Strukturen innerhalb des unteren Motoneurons sowie die Klassifizierung der Schädigung peripherer Nerven eingegangen. Des Weiteren werden weiterführende diagnostische Verfahren dargestellt und die Einschätzung der Prognose, therapeutische Vorgehensweisen sowie Ansätze zur Prävention diskutiert. A. Kretschmar (1), M. Kaiser (1), W. Brehm (2), A. Starke (1) 27067 2017-01-24 08:34:35